DU MÖCHTEST GRÜNDEN? DANN BITTE KEINE SCHWABBELIGEN KONZEPTE UND LÖSUNGEN!

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Olga Benner

Wenn Du viele Jahre erfolgreich in einem Unternehmen angestellt warst, Dich stetig weitergebildet und für größere Ziele eingesetzt hast, gelangst Du sicher an den Punkt, wo Du Dich fragst, ob Du nicht endlich Dein eigenes Konzept, ein noch besseres Geschäftsmodell auf die Beine stellen solltest.

Vielleicht hast Du aber auch unfreiwillig Deinen Job verloren und suchst jetzt nach einer alternativen Lösung, Dein Wissen und Können erfolgreich zu nutzen.

Ich kann Dich sehr gut verstehen!

Vor genau einer solchen Entscheidung stand ich vor knapp drei Jahren – ohne einen einzigen Kunden oder Interessenten, ohne einen Ansprechpartner in der Familie, der sich mit Selbstständigkeit auskannte, ohne große Ersparnisse, aber mit einer großen Verantwortung gegenüber meiner Familie mit zwei kleinen Kindern.

Der Wunsch nach Selbstverwirklichung und der Glaube an den Erfolg waren meine zwei stärksten Begleiter auf dem Weg in die berufliche Selbstständigkeit.

Wenn Du überlegst, Dich selbstständig zu machen, bist Du nicht alleine!

Ich gebe Dir einige Hilfen an die Hand, die Du in Anspruch nehmen kannst. Viele Gründer oder Start-ups brüten zu lange alleine an ihrer Idee. Anstatt sie mit anderen kompetenten Menschen zu teilen, haben sie Sorge, die Idee könnte geklaut werden.

Ich habe in den letzten Jahren durch ein sehr aktives Netzwerk erlebt, wie viel Zeit und Geld solche Gründer investiert und wieder verloren haben. Einige dieser Unternehmer tun mir leid, weil absolut unbrauchbare Lösungen im Alleingang entwickelt und somit Zeit und Geld in Luft aufgelöst wurden.

Viele Unternehmer laufen sogar mehrere JAHRE mit solchen schwabbeligen Konzepten und Lösungen bei Netzwerkveranstaltungen auf.

IDEE UND KONZEPT PRÜFEN

Selbstverständlich gehört bei jedem Start auch ein Entwicklungsprozess dazu, bis man sich genau fokussieren kann und seine Wunschkunden sowie dessen Bedürfnisse kennt.

Es ist jedoch eine absolut vertane Zeit, wenn man sich lange nur um eine Idee kümmert, die anschließend unbrauchbar ist. Hierbei hilft nur eins: Involviere schon direkt zu Beginn Dein Umfeld.

Befrage es!

Sei aktiv in Gruppen, z. B. bei Facebook oder XING, und gehe Netzwerken.

Du wirst sehr schnell merken, ob Deine Idee interessant für die anderen ist oder nicht.

Achte darauf, dass Du Dich nicht nur mit anderen Start-ups oder Gründern austauschst, sondern versuche, auf möglichst unterschiedlichen Veranstaltungen Deine Idee anzusprechen.

Denn sehr häufig erlebe ich, dass sich Start-ups zwar untereinander informieren, sich gegenseitig motivieren und zujubeln. Allerdings zeigt sich anschließend, dass es wenig bringt, nur nett und freundlich zueinander zu sein, anstatt ehrlich und kompetent.

Ich rate Dir, ganz genau Deinem Umfeld zuzuhören.

Höre auf den Markt und versuche, den größten Wunsch Deines Kunden herauszufinden.

Du musst besonders in der ersten Zeit nicht versteift, sondern flexibel mit Deinem Geschäftsmodell auf die Kundenanforderungen reagieren. So findest Du heraus, was wirklich gebraucht wird.

Halte also nicht zu versteift an Deiner ersten Idee fest, sondern baue diese immer weiter aus. Damit Du neue und gefragte Kompetenzen anbieten kannst, solltest Du Dich auch ständig weiterbilden und informieren.

IDEEN WEITERENTWICKELN UND AUSBAUEN

Wenn Du Dir noch nicht sicher bist, was genau auf dem Markt gefragt ist, empfehle ich Dir, Netzwerke und Organisationen aufzusuchen.

Wenn Du Gründergeist hast und weißt, dass Du Verantwortung übernehmen und selbst etwas auf die Beine stellen willst, kannst Du dort Deine Idee ausbrüten. Auch Ideenpartys können schon hilfreich sein, genauso ein Workshop oder das Zusammenarbeiten in einem Coworking Space – wie das WorkInn in Dortmund.

Daneben kann ich Dir auch sehr empfehlen, die Angebote der Wirtschaftsförderung in Anspruch zu nehmen. Das Projekt Start2Grow könnte z. B. für Dich interessant sein. Da gibt es ein ganzes Netzwerk mit Coaches, die Dich ehrenamtlich bei dem Ausbau Deiner Idee unterstützen. Du findest mich dort auch als Coach.

DIE RICHTIGEN HELFER FINDEN – GRÜNDERCOACH

Ganz wichtig ist, dass Du von Deinen Unterstützern ausreichend digitale Kompetenz verlangst. Ohne diese kann ein Berater den Markt gar nicht ausreichend für Dein neues Business einschätzen.

Wer z. B. soziale Netzwerke nicht aktiv nutzt, kann Dir eben nur bei einzelnen Bausteinen helfen. Sicher erhältst Du Tipps, wie man einen Businessplan erstellt oder wie Du Deine Idee über die Bank finanzieren kannst. Du brauchst Coaches, die mit dir diskutieren können, ob auch andere alternative Maßnahmen in Deinem Fall mehr bringen würden, etwa die Leistung einer Crowdinvesting-Plattform oder ähnliches.

Berater, die sich in der digitalen Welt nicht gut auskennen, geben oftmals Tipps zum Marketing, die gerade am Anfang häufig zu teuer und zudem zu altbacken sind. Suche dir Unterstützung, die zu deinem Business passt. Auch dabei wird Dir ein gutes Netzwerken helfen 😉 !

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